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Übersicht zur Krankenversicherungsreform 2026
Die deutsche Regierung macht eine große Reform. Sie will Geld sparen bei der Krankenversicherung. Im Jahr 2026 spart die Reform rund 16 Milliarden Euro. Später, im Jahr 2030, sollen es mehr als 38 Milliarden Euro sein. Die Regel ist: Medikamente kosten mehr. Auch Familienversicherung ändert sich. Es gibt zu wenig Geld und die Ausgaben sind sehr hoch. Letztes Jahr waren es 352 Milliarden Euro, 7,8 Prozent mehr.
Was die Änderungen für Versicherte und Expats bedeuten
75 Millionen Menschen in Deutschland haben eine gesetzliche Krankenversicherung. Viele sind Expats, Studenten oder Arbeiter aus anderen Ländern. Für sie steigen die Kosten für Medikamente von 5 auf 7,50 Euro. Manchmal sogar von 10 auf 15 Euro. Das passiert zum ersten Mal seit 20 Jahren. Auch die Familienversicherung ändert sich. Partner müssen oft jetzt bezahlen. Homöopathische Behandlungen bezahlt die Kasse nicht mehr.
Die Reform soll die Kosten senken und helfen, die Beiträge stabil zu halten. Die Menschen müssen mehr selbst zahlen und schauen, wie ihre Versicherung für die Familie ist.
Auswirkung auf Krankenhäuser und Ärzte
Krankenhäuser bekommen weniger Geld. Zum Beispiel verliert das Klinikum in Saarbrücken 5 bis 6 Millionen Euro. Es drohen Verluste bis 15 Millionen Euro. Das kann den Service besonders auf dem Land schlechter machen. Auch Ärzte bekommen weniger Geld für Extra-Leistungen wie offene Sprechstunden.
Praktische Tipps für Expats
Expats in der gesetzlichen Krankenversicherung müssen mit höheren Kosten rechnen. Familienmitglieder, die vorher kostenlos MITversichert waren, müssen vielleicht zahlen. Homöopathie bezahlt die Versicherung nicht mehr. Expats sollten mit ihrer Kasse reden und prüfen, ob eine Zusatzversicherung sinnvoll ist.
Das Gesetz ist vom Bundestag und Bundesrat beschlossen. Es gilt ab 2026. Alle müssen sich darauf einstellen.
Mehr Informationen gibt es im deutschen Bericht: Tagesschau Bericht zur Gesundheitsreform.