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Deutschlands Familienministerin will Bildschirmverbot für Kleinkinder
Karin Prien, die Familienministerin, fordert ein Verbot von Smartphone- und Tablet-Nutzung bei Kindern unter drei Jahren. Sie sagt, dass frühe Mediennutzung die geistige und soziale Entwicklung von kleinen Kindern stark beeinträchtigen kann. Deshalb möchte sie ein Gesetz einführen, das Bildschirmzeit für die Kleinsten verbietet. Dieses Verbot soll eine gesellschaftliche Regel und keine Ausnahme sein.
Gesundheitliche Bedenken und soziale Folgen
Prien betont, dass zu viel Mediennutzung bei Kleinkindern Entwicklungsverzögerungen verursacht. Das betrifft Sprache und soziale Fähigkeiten. Studien aus Australien bestätigen, dass nicht nur die Bildschirmzeit der Kinder selbst, sondern auch die Ablenkung der Eltern schlechte Auswirkungen hat. Besonders wenn Eltern oft am Handy sind, leidet die Lern- und Sozialentwicklung des Kindes darunter.
Die Ministerin unterstützt die Empfehlung, sehr jungen Kindern möglichst keine digitalen Medien zu zeigen. Eltern sollen möglichst bis zum dritten Lebensjahr warten. Außerdem ist es wichtig, die Entwicklung der Kinder mit Sprachtests und kognitiven Untersuchungen zu prüfen.
Folgen für Ausländerfamilien in Deutschland
Diese Initiative wirkt sich auch auf ausländische Familien und Expatriates in Deutschland aus. Eltern mit Kleinkindern müssen sich auf mögliche gesetzliche Einschränkungen bei der Nutzung von Handys und Tablets einstellen. Sie sollten ihre Erziehungsmethoden anpassen und Entwicklungsuntersuchungen vornehmen lassen.
Für Expats ist es wichtig, diese Regeln zu beobachten. Sie können bestehende Betreuung und frühkindliche Bildung betreffen. Das Familienministerium empfiehlt schon jetzt eine Einschränkung der Mediennutzung bei Kleinkindern. Neue Informationen bietet die Tagesschau regelmäßig an.