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Überblick zum Haushaltsplan 2027
Der Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat den Haushaltsentwurf für 2027 vorgelegt. Die Regierung plant deutlich höhere Ausgaben und mehr neue Schulden. Der Bundeshaushalt für 2027 beträgt 555 Milliarden Euro, mit neuen Krediten über 203 Milliarden Euro. Das ist eine der höchsten Schuldenstände seit dem Zweiten Weltkrieg. Die neuen Schulden sind etwa acht Milliarden Euro höher als im April 2026 geschätzt. Ein Teil dieser Erhöhung hängt mit Sonderfonds für Verteidigung und Infrastruktur zusammen. Außerdem sollen Steuern auf Alkohol und Tabak steigen, um die Einnahmen zu erhöhen.
Details zu Schulden und Ausgaben
Der Entwurf sieht eine Nettokreditaufnahme von rund 118,7 Milliarden Euro im Kernhaushalt vor. Der Rest der neuen Schulden kommt aus Sonderfonds. Die Regierung wird Ausgaben von 555,4 Milliarden Euro haben — 12,1 Milliarden Euro mehr als zuvor prognostiziert. Trotz Sparmaßnahmen werden nur geringe Kürzungen umgesetzt, nur 1,2 Milliarden Euro weniger Ausgaben sind geplant. Etwa 55 Milliarden Euro neuer Schulden fließen in Infrastruktur und Klimaprojekte, welche in den Sonderinvestitionsfonds Priorität haben. Langfristig bleiben die Schulden hoch und könnten bis 2030 fast 839 Milliarden Euro erreichen.
Folgen für Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitskräfte
Die höheren Schulden und Ausgaben im Jahr 2027 betreffen Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitskräfte in Deutschland direkt und indirekt. Höhere Ausgaben könnten Steuern und öffentliche Dienstleistungen beeinflussen. Die geplante Steuererhöhung auf Alkohol und Tabak kann die Lebenshaltungskosten erhöhen, auch für Expats. Investitionen in Infrastruktur und Klima verbessern dagegen die öffentliche Infrastruktur und Umweltqualität, was den Bewohnern zugutekommt. Gleichzeitig könnten die steigenden Staatsschulden später zu Sparmaßnahmen führen. Expats sollten diese Entwicklungen besonders im Hinblick auf Steuer- und Sozialabgaben beobachten. Vor 2027 sind keine konkreten Änderungen zu Aufenthaltsrechten bekannt, aber Haushaltspläne gehen oft Regulierungsvorhaben voraus.
Weitere Informationen finden Sie im Originalentwurf: tagesschau.de.