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Deutschlands Getreideernte 2025 steht vor Herausforderungen wegen anhaltender Dürre

Unter Druck: Deutschlands Getreideernte 2025

Die Getreideernte 2025 in Deutschland wird voraussichtlich unter dem Durchschnitt liegen. Grund sind die anhaltende Dürre und hohe Sommertemperaturen. Laut dem Raiffeisenverband und Stefanie Sabet, der Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbands, werden die Getreidearten, inklusive des stark angebauten Winterweizens auf etwa 2,9 Millionen Hektar, weniger Ertrag bringen. Die Ernte reicht aber dennoch aus, um die Nachfrage in dieser Saison zu decken. Die trockenen Bedingungen setzen die Pflanzen stark unter Stress. Es gibt große Unterschiede bei den Erträgen in den Regionen.

Die Trockenheit und Hitze bereiten den Landwirten große Sorgen. Die Auswirkungen zeigen sich nicht nur beim Getreide, sondern auch bei spät reifenden Pflanzen wie Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben. Im Süden Deutschlands wird die Zuckerrübenproduktion voraussichtlich bis zu einem Drittel niedriger sein als im Vorjahr. Das zeigt, wie verletzlich diese Kulturen bei Wassermangel sind.

Auswirkungen auf Kosten und Viehfutter

Die Bauern erleben eine schwierige wirtschaftliche Lage, weil die Preise auf dem Markt trotz gestiegener Kosten für Dünger, Transport und Tierfutter niedrig bleiben. Dieser Druck auf die Liquidität führt bei den Landwirten zu Forderungen nach staatlicher Unterstützung. Die Dürre beeinträchtigt auch Weideland, weshalb viele Viehhalter zusätzliches Futter kaufen müssen, was die finanzielle Belastung erhöht.

Wassereinschränkungen durch Gemeinden begrenzen die Bewässerung, was den Stress für Pflanzen verschärft, die im Frühling, während Keimung und Wachstum, viel Feuchtigkeit brauchen. Dazu zählen Sommergetreide und Mais. Trockenheit im Boden kann auch die Aufnahme von Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor verringern und Umweltprobleme durch Nährstoffaustrag verursachen.

Folgen für Ausländer, internationale Studierende und ausländische Arbeitnehmer

Für Expats und internationale Arbeitskräfte, die in oder mit der Landwirtschaft zu tun haben, bedeuten die Dürreprobleme mögliche Störungen in der Lebensmittelversorgung und Preisschwankungen. Weil die Ernte niedriger ausfällt und die Produktionskosten steigen, könnten Verbraucher höhere Preise für Getreide, Zucker und tierische Produkte spüren. Studierende und Expats, die zuhause kochen, sehen oft höhere Ausgaben bei Brot, Getreide und Milchprodukten aus regionaler Produktion.

Ausländische Arbeitskräfte in Landwirtschaft und Agrarwirtschaft sollten sich über neue landwirtschaftliche Regelungen informieren, besonders zu Wassernutzung und staatlichen Förderprogrammen. Sie sollten ihre Rechte kennen und mögliche Veränderungen bei Arbeitsnachfrage und -bedingungen im Blick behalten, denn Bauern passen sich an den Klimastress an. Lieferkettenbeteiligte könnten darüber hinaus logistische Herausforderungen durch höhere Kosten und Ernteschwankungen erfahren.

Interessierte können die Einschätzung des Raiffeisenverbands und die aktuellen Regierungsmaßnahmen zur Dürre verfolgen. Bauern und Unternehmen im Agrarsektor reagieren mit Anpassungen bei Energie- und Ressourceneffizienz sowie Diversifikation der Anbaupflanzen, um Risiken zu reduzieren.

Ausführlichere Informationen bietet der Originalbericht auf Tagesschau.de: Tagesschau.de.

📚 Key Vocabulary (Intermediate (B1-B2))

die Ernte(noun (f.))
harvest
die Dürre(noun (f.))
drought; long period with little or no rain
der Bauernverband(noun (m.))
farmers' association
die Bewässerung(noun (f.))
irrigation; supplying water to plants
das Viehfutter(noun (n.))
animal feed for livestock
die Liquidität(noun (f.))
liquidity; available money to pay costs
die Nährstoffe(noun (pl.))
nutrients; substances essential for growth
die Preisschwankung(noun (f.))
price fluctuation or volatility
die Landwirtschaft(noun (f.))
agriculture; farming sector
die Anpassung(noun (f.))
adaptation, adjustment
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