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Moderater Inflationsanstieg in Deutschland im Januar 2026
Zu Beginn von 2026 stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland moderat um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist eine Erhöhung im Vergleich zu 1,8 Prozent im Dezember 2025, so die Zahlen der nationalen Statistik und des harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) der EU. Hauptgrund für den Anstieg waren höhere Lebensmittelpreise, die für Verbraucher wieder deutlicher teurer wurden, sowie ein langsamer Preisanstieg in einigen Dienstleistungsbereichen. Die Energiekosten sanken dagegen leicht im Vergleich zum Vorjahr und sorgten für eine gewisse Entlastung im Gesamtbild der Inflation.
Ursachen des Inflationsanstiegs und Auswirkung auf Ausländer
Der Preisdruck kommt vor allem von starken Preissteigerungen bei Lebensmitteln wie Schokolade (+21 %), Obst (+6,1 %) und Fleisch (+4,9 %). Dienstleistungen wurden ebenfalls teurer, wenn auch langsamer als im vorigen Quartal, mit einem Anstieg von 3,2 Prozent im Jahresvergleich. Obwohl die deutsche Regierung die Mehrwertsteuer auf Restaurantessen zu Jahresbeginn von 19 % auf 7 % reduziere, stiegen die Preise fürs Essen gehen im Vergleich zum Vorjahr dennoch um 3,6 %. Diese Entwicklung zeigt sich auch bei den Kosten für den öffentlichen Nahverkehr mit dem neuen Deutschlandticket.
Die Energiepreise gingen insgesamt um rund 1,7 Prozent zurück, wobei die Preise für Super E10 Benzin um 8,6 Cent und Diesel um 9,4 Cent pro Liter im Januar gegenüber Dezember 2025 stiegen. Diese Schwankungen beeinflussen viele Haushalte, auch Expats, die auf eigenes Auto oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.
Was das für Expats und internationale Einwohner bedeutet
Für Expats, internationale Studenten und ausländische Arbeitnehmer in Deutschland bedeuten diese Inflationstrends leicht gestiegene Kosten für den Alltag, besonders bei Lebensmitteln, Restaurants und Mobilität. Während sinkende Energiekosten die Haushaltsausgaben dämpfen können, wirken höhere Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen oft belastend. Expats sollten etwa 2 Prozent mehr Kosten bei Grundbedarf und Dienstleistungen einplanen. Es ist wichtig, auf Mehrwertsteueränderungen und Verkehrsangebot zu achten, um Ausgaben besser zu steuern. Es gibt keine neuen Fristen oder Rechtsänderungen wegen der Inflation, aber eine Beobachtung der lokalen Preisentwicklung wird empfohlen.
Weitere Details bietet der Originalbericht der Tagesschau: Preise in Deutschland zu Jahresbeginn leicht gestiegen.