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Regierung schlägt vor, Rentenbeiträge für Familienpflegekräfte zu senken
Die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat Reformpläne vorgestellt, die die Pflege zu Hause betreffen. Familien, die pflegen, bekommen bisher Rentenbeiträge von der Pflegeversicherung, wenn sie mindestens 10 Stunden pro Woche jemanden mit Pflegegrad 2 oder mehr betreuen. Ab 2027 sollen diese Rentenbeiträge nur noch bis zu 70 % erstattet werden. Das ist eine deutliche Reduzierung. Die Regierung will damit jährlich rund 1,8 Milliarden Euro sparen. Das ist nötig, weil die soziale Pflegeversicherung im Jahr 2027 einen erwarteten Fehlbetrag von 7,6 Milliarden Euro hat [Quelle 1][Quelle 3][Quelle 4].
Einzelheiten und Folgen der Pflegereform
Das Reformpaket will Ausgaben senken und Einnahmen erhöhen. Eine wichtige Maßnahme ist, die automatische Anpassung der Pflegevergütungen an die Inflation zu begrenzen und stattdessen die Erhöhungen ab 2028 stärker an der allgemeinen Lohnentwicklung zu orientieren. Außerdem sollen die Anforderungen an die Anerkennung des Pflegebedarfs verschärft werden, was den Anspruch auf Pflegeleistungen reduzieren kann. Verbände warnen, dass das die Situation für Pflegebedürftige und ihre Familien verschlechtern wird. Die geringeren Rentenleistungen für Pflegepersonen könnten ihre wichtige Rolle schwächen und das Armutsrisiko, besonders bei Frauen, erhöhen [Quelle 1][Quelle 4][Quelle 7].
Auswirkungen auf Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitskräfte
Für Ausländer und Menschen, die in Deutschland leben und Familienmitglieder pflegen, haben diese Änderungen große Folgen. Ihre spätere Rente könnte wegen der gekürzten Beiträge niedriger ausfallen. Das betrifft auch die langfristige Sozialversicherung und Altersvorsorge. Pflegekräfte müssen die Reform verstehen und Fristen beachten, denn die neuen Regeln gelten nur für Rentenansprüche ab 2027. Pflegebedürftige sollten auch die strengeren Kriterien kennen, die den Anspruch beeinflussen können. Ausländer sollten sich bei Sozialbehörden oder Anwälten informieren, um ihre Pflege- und Leistungsansprüche richtig zu regeln [Quelle 1][Quelle 3][Quelle 7].
Die Reformpläne wurden am 4. Juni 2026 veröffentlicht und werden weiter diskutiert. Es gibt Kritik von Verbänden und Oppositionsparteien, die betonen, wie wichtig die Leistungen der Familienpflege sind [Quelle 1].
Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht unter: tagesschau.de [Quelle 1].