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Überblick über Deutschlands Steuerreform 2025
Die deutsche Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD plant eine Steuerreform ab 2025. Diese Reform soll vor allem Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen entlasten. Besonders betroffen sind Personen, die zwischen 2.500 und 3.000 Euro brutto im Monat verdienen. Ab dem nächsten Jahr profitieren sie von Steuererleichterungen. Dies ist Teil des Koalitionsvertrags, der eine Entlastung der Mitte der Gesellschaft vorsieht. Reiche mit einem Jahreseinkommen über 277.826 Euro behalten den Spitzensteuersatz von 45 Prozent. Die SPD will höhere Steuern für Reiche diskutieren, doch CDU/CSU lehnt dies ab.
Folgen für Expats, Studenten und ausländische Arbeitnehmer
Ausländer und internationale Arbeitnehmer in Deutschland, die in der genannten Einkommensgruppe sind, erwarten moderate Steuererleichterungen. Das spart bis zu etwa 400 Euro jährlich. Durch das progressive Steuersystem sind die Einsparungen für Geringverdiener geringer als für Höherverdiener. Studenten mit Nebenjobs sehen nur begrenzte Vorteile, die ihr Nettoeinkommen aber etwas erhöhen können. Hochbezahlte Ausländer bekommen keine Steuersenkung, weil Erhöhungen beim Spitzensteuersatz politisch schwer sind.
Finanzierung und Auswirkungen der Steuerreform
Die Regierung hat noch nicht entschieden, wie sie die Steuersenkungen finanziert. Eine Möglichkeit ist eine Anpassung der Steuern für Wohlhabende oder neue Einnahmequellen. Die SPD setzt auf eine faire Verteilung, die CDU/CSU lehnt Steuererhöhungen ab. Für Betriebe und Selbstständige gibt es keine Änderungen bei der Einkommensteuer. Sie zahlen weiterhin Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Mehrwertsteuer. Expats, die geschäftlich tätig sind, sollten ihre Steuerpflichten kennen und erlaubte Abzüge nutzen.
Was Expats jetzt tun sollten
Expats, Studenten und ausländische Arbeitnehmer sollten die Entwicklungen der Reform verfolgen. Eine Beratung durch Steuerexperten ist sinnvoll, um den Einfluss auf die persönliche Steuerlast zu verstehen. Man muss wissen, welche Ausgaben man absetzen kann, etwa Arbeitskosten oder kleine Renovierungen. Außerdem sollten Nicht-Deutsche prüfen, wie ihr Steuerstatus sich bei der Reform ändert.
Für mehr Details: Der originale Bericht auf Tagesschau erklärt die Pläne der Regierung: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/steuerreform-plaene-bundesregierung-100.html