Neue Diplomatische Verbindungen für Abschiebungen nach Afghanistan
Deutschland arbeitet mehr mit Taliban-Diplomaten im Land. Ziel ist, mehr Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Laut NDR arbeitet Innenminister Volker Dobrindt seit einigen Monaten leise mit Taliban zusammen. Afghanische Taliban helfen in Botschaften in Bonn und Berlin. Sie zeigen, wer abgeschoben werden soll.
Die deutsche Regierung sagt, es gibt keinen Vertrag mit den Taliban. Aber die Taliban-Diplomaten sind jetzt Teil der Afghanischen Botschaften. Sie folgen den alten Vertretern nach. Viele Afghanen in Deutschland sind nun ängstlich, weil die Taliban hier sind.
Auswirkungen für Afghanen in Deutschland
Die Zusammenarbeit betrifft Afghanen, die in Deutschland leben. Es gibt mehr Abschiebungen. Menschen, die Asyl haben oder hier wohnen, sind betroffen. Nur vier straffällige Afghanen sind bisher abgeschoben worden. Das zeigt, dass die Abschiebungen viele Fragen offenlassen.
Afghanische Migranten sollen Briefe von Behörden genau lesen. Wer eine Abschiebung erhält, braucht schnell Hilfe von einem Anwalt. Die Taliban sehen jetzt auch wichtige persönliche Daten der Afghanen. Das macht die Lage unsicher.
Hintergrund und Reaktionen aus dem Ausland
Die deutsche Regierung arbeitet wie andere EU-Länder. EU will mit Taliban in Brüssel sprechen. Es geht um Flugzeuge und Flughäfen in Kabul. Die EU erkennt die Taliban nicht offiziell.
Viele Menschenrechtsgruppen kritisieren diese Arbeit. Sie sagen, die Taliban verletzen Rechte, besonders von Frauen. Die Zusammenarbeit ist schlecht für den Schutz der Menschenrechte. Die Gruppen sagen, die Vereinbarung macht Afghanistan unsicherer für Schutzsuchende in Deutschland.
Mehr Informationen gibt es im Bericht von NDR: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/taliban-deutschland-afghanistan-100.html