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Gewerkschaften im öffentlichen Dienst planen mehr Warnstreiks
Die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst in Deutschland machen viele Warnstreiks in den Bundesländern. Die Streiks sind ab nächster Woche. Sie treffen Krankenhäuser, Kitas und Ämter. Nach einem Streit bei den Lohnverhandlungen in Potsdam sind die Streiks größer. Die Arbeitgeber haben keinen neuen Lohn angeboten. Die Gewerkschaften streiken, um mehr Lohn zu bekommen. Etwa 2,2 Millionen Menschen arbeiten im öffentlichen Dienst. Nur in Hessen ist das anders.
Infos zum Lohnstreit und den Streiks
Die Gewerkschaften Verdi und dbb wollen sieben Prozent mehr Lohn oder 300 Euro mehr im Monat für die Mitarbeiter, die keine Beamten sind. Der Vertrag soll ein Jahr dauern. Die Arbeitgeber sagen, das ist zu teuer. Sie meinen, das kostet 12,6 Milliarden Euro. Es gab kleine Fortschritte bei den Arbeitsbedingungen für Auszubildende und Schichtarbeiter. Aber es gibt kein gutes Lohnangebot. Der Chef von Verdi, Frank Werneke, sagt, die Arbeitgeber sehen nicht, wie stark die Inflation die Arbeiter trifft. Er nennt das Angebot „schnaps über der Inflation“. Es reicht nicht.
Was das für Ausländer und Studierende heißt
Für Ausländer, Studierende und Arbeiter aus dem Ausland gibt es Probleme. Die Streiks treffen Krankenhäuser, Kitas und Ämter. Manchmal gibt es Arbeitspausen oder Zeitänderungen. Öffentliche Dienste sind langsamer, zum Beispiel für Visa oder Anmeldungen. Der Lohn kann unsicher sein. Wer mit Bus oder Bahn fährt, kann Streik-Ausfälle sehen. Alle sollen auf Nachrichten achten. Wer wichtige Hilfe braucht, sollte früh planen. So wissen Ausländer in Deutschland, was gerade passiert und was sie tun müssen.
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