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2025 Leistung der deutschen Chemieindustrie
Die deutsche Chemieindustrie erlebt 2025 weiterhin einen Rückgang, zeigt der neue Jahresbericht des Verbands der Chemischen Industrie (VCI). Produktion, Preise und Exporte sinken. Produktion und Erzeugerpreise fallen je um etwa 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese schwierige Lage hält den langfristigen Abwärtstrend aufrecht und belastet besonders kleine und mittlere Unternehmen in der Branche.
Wirtschaftliche Auswirkungen und Beschäftigung
Die angespannte wirtschaftliche Situation führt zu großen Folgen, darunter über 120.000 verlorene Arbeitsplätze in der deutschen Industrie 2025. Gründe sind gestiegene Kosten und stagnierende Einnahmen, die Branche verliert 1,1 Prozent Umsatz im Jahr. Das erhöht die Unsicherheit bei Produktion und Investoren. Chemie und Pharma arbeiten unter sehr niedrigen Gewinnspannen, Lohnkosten für Produktion steigen seit 2021 jährlich um über 10 Prozent, was die Wettbewerbsfähigkeit erschwert.
Ausblick und Folgen für Expats und ausländische Fachkräfte
Für Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitnehmer in Chemie und Pharma bedeutet die Lage mehr Unsicherheit bei der Arbeit und Druck auf die Gehälter. Die erwartete Erholung 2026 fällt laut großen Firmen wie Covestro aus. Ein möglicher Stopp bei Lohnerhöhungen in der Tarifrunde (#Chemie26) soll die Wettbewerbsfähigkeit stabilisieren, wirkt sich aber auf Gehaltsverhandlungen und Arbeitsbedingungen aus.
Zudem sollten internationale Fachkräfte ihre Arbeitsverträge genau prüfen, mögliche Änderungen in Tätigkeiten oder Arbeitszeiten beachten und sich mit Gewerkschaften oder Anwälten beraten. Studierende und Fachkräfte müssen die schwierige Wirtschaftslage im Hinblick auf Praktika und Jobs in der deutschen Chemie berechnen.
Weitere Informationen bieten die Mitteilungen des VCI und ausführliche Berichte zur Situation der Branche 2025.