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EU verschärft Verbot für sexualisierte Deepfake-KI-Tools
Die Europäische Union hat sich darauf geeinigt, KI-Anwendungen zu verbieten, die sexualisierte Deepfakes erzeugen. Damit soll der Missbrauch von KI für pornografische und sexuelle manipulierte Inhalte ohne Einwilligung verhindert werden. Dieses Verbot ist Teil eines größeren Pakets von KI-Regeln, auch wenn einige Vorschriften später eingeführt werden als geplant. Mit diesem Schritt will die EU Opfer besser schützen und Täter bestrafen.
Opferschutz und höhere Strafen geplant
Die neuen Regeln verbieten nicht nur die Verbreitung sexualisierter Deepfakes, sondern kriminalisieren auch das Herstellen dieser Inhalte. Die Strafen können bis zu zwei Jahre Haft betragen. In Deutschland plant das Justizministerium ein neues Gesetz zum Schutz vor digitaler Gewalt, das diese Strafen enthält und Verfahren für Opfer beschleunigen soll. Dieses Gesetz reagiert auf die gesellschaftliche Sorge wegen Deepfake-Pornografie und digitaler sexueller Ausbeutung, die zu Protesten und Forderungen nach stärkerem Schutz geführt hat.
Folgen für Ausländer und internationale Bewohner in Deutschland
Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitnehmer in Deutschland sollten wissen, dass diese neuen EU-Regeln die Rechtslage bei der Erstellung und Verbreitung von Deepfake-Pornografie in allen Mitgliedsstaaten verändern. Sexualisierte Deepfakes ohne Einwilligung werden bald ausdrücklich verboten und mit Strafen belegt, auch in Deutschland. Somit steigt der Schutz der Opfer digitaler Gewalt unabhängig von ihrer Nationalität und auch die Datenschutzrechte werden gestärkt. Wer in Deutschland lebt, sollte die neuen Fristen und Gesetze im Blick behalten, um die Regeln einzuhalten und ihre Rechte als Opfer zu kennen.
Mehr Details zum EU-Beschluss sind im Bericht der Tagesschau zu finden: EU will härter gegen sexualisierte Deepfakes vorgehen.