Photo by Afaq Ahmed Zahid on Unsplash
Früher start der Grippe- und Erkältungssaison 2026/27 in Deutschland
In Deutschland beginnt die Grippe- und Erkältungssaison dieses Jahr früher als üblich. Schon im Spätsommer steigen die Atemwegserkrankungen an. Seit Mitte August registriert man mehr Grippe und COVID-19-Fälle. Normalerweise dauert die Saison von Oktober bis April. Experten warnen, dass viele Risikogruppen unzureichend geschützt sind, was das Risiko für schwere Verläufe erhöht [Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3, Ursprungsartikel].
Aktuelle Trends und Virusaktivität
Zu Beginn der Saison gibt es wöchentlich etwa 5,6 Millionen neue Atemwegsinfektionen. Verschiedene Viren, darunter auch Grippe und SARS-CoV-2, verbreiten sich. Die Daten aus Regionen wie Sachsen zeigen einen leichten Anstieg der Grippe- und Corona-Fälle, allerdings auf noch niedrigem Niveau. In Baden-Württemberg meldeten Krankenhäuser mehr Grippe-Patienten; die Zahl der Aufnahmen hat sich verdreifacht im Vergleich zur letzten Saison. Diese Zunahme ist auf den frühen Beginn der Grippewelle und die COVID-19-Präsenz zurückzuführen, wobei die Corona-Fälle aktuell unter denen der Grippe liegen [Quelle 3, Quelle 6, Quelle 2, Ursprungsartikel].
Wer sollte sich besonders schützen und impfen lassen?
Die Gesundheitsbehörden betonen, dass Grippe keine harmlose Erkrankung ist. Risikogruppen sollen sich deshalb schnell impfen lassen. Zu ihnen zählen ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere, medizinisches Personal und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Trotz Empfehlungen ist die Impfquote niedrig: nur rund 30 bis 40 % der Erwachsenen mit Vorerkrankungen und weniger als 10 % der erkrankten Kinder ließen sich impfen. Empfohlen wird eine frühe Impfung im Herbst, um vor der Hochsaison geschützt zu sein. Impf-Nebenwirkungen sind meistens mild und vorübergehend [Quelle 1, Quelle 2, Quelle 4, Ursprungsartikel].
Folgen für Ausländer und internationale Bewohner
Für Ausländer, internationale Studierende und ausländische Arbeitskräfte in Deutschland bedeutet der frühe Saisonstart erhöhte Vorsicht. Aufgrund der häufigen Risikogruppen und der vergleichsweise geringen Impfquoten sollten sie ihren Impfstatus prüfen und sich möglichst bald gegen Grippe und COVID-19 impfen lassen. Besonders wichtig ist dies für Menschen in Gemeinschaftsunterkünften oder bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit hohem Ansteckungsrisiko. Frühe Schutzmaßnahmen wie Maskentragen, gründliches Händewaschen und Abstand zu Kranken helfen ebenfalls, das Infektionsrisiko im Herbst und Winter zu senken [Quelle 1, Quelle 4, Ursprungsartikel].
Ausländer sollten wissen, dass mehr Grippe-Krankenhausaufnahmen die medizinische Versorgung beeinträchtigen können. Es ist ratsam, lokale Gesundheitshinweise und Impfangebote regelmäßig zu verfolgen. Detaillierte Informationen zur Grippesaison und Prävention bietet der Originalbericht der Tagesschau [Ursprungsartikel].