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DGB schlägt Pflicht für betriebliche Altersvorsorge vor
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) will, dass alle Beschäftigten in Deutschland eine Pflicht-Altersvorsorge im Betrieb bekommen. Momentan haben etwa 20 Millionen Arbeitnehmer keine betriebliche Altersvorsorge. Der DGB will, dass Arbeitgeber einen Beitrag leisten müssen. Die Vorsitzende Yasmin Fahimi erklärt, dass viele Beschäftigte ohne Tarifvertrag keine Betriebsrente bekommen. Die Gewerkschaften sind bereit, Tarifverträge auszuhandeln, die auch für Firmen ohne Tarifbindung gelten können. Wichtig ist, dass die Arbeitgeber bei den Beiträgen mitmachen, damit die Arbeitnehmer entlastet werden.
Folgen des Vorschlags für betriebliche Altersvorsorge
Der DGB betont, dass die Betriebsrente eine Ergänzung zur gesetzlichen Rente sein soll. Fahimi sagt, die Belastung darf nicht allein auf den Arbeitnehmern liegen. Ohne Arbeitgeberbeiträge könnten Arbeiter auf private, oft ungünstige Versicherungen ausweichen. Die Lösung basiert auf Tarifverträgen, die die Gewerkschaften verhandeln wollen. Arbeitgeber werden wohl die höheren Kosten kritisieren, doch der DGB besteht auf gemeinsame Verantwortung, um das Rentensystem zu stärken. So sollen auch derzeit ausgeschlossene Arbeitnehmer mehr Zugang bekommen.
Was bedeutet der DGB-Vorschlag für Ausländer und Expats?
Expats, internationale Studenten mit Nebenjobs und ausländische Arbeitnehmer ohne Betriebsrente sind direkt betroffen, falls der Vorschlag umgesetzt wird. Viele von ihnen arbeiten in Unternehmen ohne Tarifvertrag und haben keine Betriebsrente. Die neue Regelung würde eine Pflichtvorsorge mit Beiträgen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer einführen. Für ausländische Beschäftigte könnte das mehr finanzielle Abzüge vom Lohn bedeuten, aber langfristig eine bessere Altersvorsorge. Arbeitnehmer sollten die Reform verfolgen und mit Personal oder Gewerkschaften sprechen. Arbeitgeber ohne Altersvorsorge müssen sich auf Kosten und Umsetzung vorbereiten.
Mehr Informationen finden Sie im DGB-Vorschlag bei der Tagesschau.