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Rolle der Laien bei Herzmassagen rettet Leben
Im Jahr 2025 erleben etwa 350 Personen täglich in Deutschland einen Herzstillstand außerhalb eines Krankenhauses. Die Hälfte dieser Fälle beginnt mit einer Reanimation durch Laien, die am Ort sind. Das zeigt, dass mehr Menschen das Wissen und die Ausbildung für lebensrettende Maßnahmen haben.
Überlebensraten und Bedeutung der schnellen Hilfe
Trotz dieser Hilfen ist die Überlebensrate bei einem Herzstillstand außerhalb von Kliniken noch niedrig, etwa elf Prozent. Experten sagen, dass ein schneller Herzstillstand erkannt werden muss und Laien sofort mit der Reanimation beginnen sollen. Öffentliche Defibrillatoren (AED) und frühzeitiges Defibrillieren verbessern die Chancen noch, weil sie die Sauerstoffversorgung des Gehirns sichern.
Folgen für Ausländer und internationale Bewohner in Deutschland
Für Ausländer, Arbeitskräfte und Studierende in Deutschland ist es sehr wichtig, Herzmassage und Erste Hilfe zu lernen. Schnelles Handeln bei einem Herznotfall kann in täglichen Situationen Leben retten, z. B. am Arbeitsplatz, in der Schule und im öffentlichen Raum. Reanimationskurse und Informationskampagnen gibt es in vielen Sprachen und sie sind besonders wichtig für Menschen, die neu im Land sind.
Ausländer sollten sich auch mit den Standorten von Defibrillatoren vertraut machen und wissen, wie man den Notruf 112 anruft. Arbeitgeber und Schulen bieten immer öfter organisierte Erste-Hilfe-Ausbildungen an, damit alle in Notfällen sicher handeln können. Wichtig ist das, da bei jedem zweiten ungeplanten Herzstillstand in Deutschland inzwischen Laien helfen.
Frühe Reanimation bewahrt nicht nur Leben, sondern verringert langfristige Folgen wie neurologische Schäden und starke Erschöpfung, die die Genesung erschweren. Deshalb sollten internationale Bewohner Erste-Hilfe-Organisationen oder Kliniken für Trainings besuchen.
Nähere Informationen zur Zunahme der Laien-Reanimation bietet der Bericht von Tagesschau unter tagesschau.de.